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Energiespartipps

Das Energiebewusstsein zahlt sich nicht nur für Ihren Geldbeutel sondern auch für die Umwelt aus. Hier ein paar kleine Tipps mit großer Wirkung.

Heizenergie

Ermitteln Sie Ihr persönliches Wohlfühlklima – und regeln Sie die Raumtemperatur entsprechend. Jedes Grad weniger spart etwa 6% Energie.

Regeln Sie nachts und beim Verlassen Ihrer Wohnung die Heizung herunter, aber schalten Sie sie an kalten Tagen nicht ganz aus – die Wohnung würde so stark auskühlen, dass unverhältnismäßig viel Energie benötigt würde, um sie wieder warm zu bekommen.

Richtiges Lüften

- Es ist empfehlenswert, zwei oder dreimal am Tag mit weit geöffnetem Fenster zu lüften
- Im Winter jeweils 5 – 10 Minuten, im Frühjahr und Herbst ca. 15 – 30 Minuten
- Schlafräume und Kinderzimmer sollten sofort nach dem Aufstehen gelüftet werden
- Vermeiden Sie dauerhaft gekippte Fenster.
- Im Winter wird damit sehr viel Heizenergie vergeudet.

Strom

Halten Sie die Küche kühl – schon eine Erhöhung der Raumtemperatur von 20 auf 21°C erhöht auch den Stromverbrauch Ihres Kühlschranks um 4%.

Ein Kühlschrank ist kein Gefrierschrank: + 7 Grad sind zum Frischhalten von Lebensmitteln völlig ausreichend. Je niedriger die Temperatur sein soll, umso mehr Energie frisst der Kühlschrank.
Energiesparlampen sind in der Anschaffung zwar teurer, halten jedoch länger als übliche Birnen und senken bei konsequenter Anwendung den Stromverbrauch für Beleuchtung um rund 70 %.
Beim Ladevorgang von Akkus im Dauerbetrieb (z.B. schnurlose Telefone, Zahnbürsten) geht ein Drittel der eingesetzten Energie verloren und die Ladestation steht rund um die Uhr unter Strom.
Durch den Flächen deckenden Verzicht auf die Standby-Schaltungen bei Fernsehern u.a. ließen sich 20 Milliarden Kilowattstunden Strom einsparen! Lässt sich ein Gerät nicht abschalten, benutzen Sie eine schaltbare Steckerleiste.
Kaufen Sie Hausgeräte nie allein auf Grund eines Sonderangebots. Achten Sie auf die Energie-Effizienzklasse. Achtung: Das Zeichen „A“ steht neuerdings für hohen Energieverbrauch. „A+“ und „A++“ sind die günstigen Klassen.

Wasser

Rüsten Sie Ihre Toiletten mit Sparspülern nach. Ein herkömmlicher Spülkasten verbraucht neun Liter Wasser pro Spülung, im Vergleich ein Spülkasten mit Spartaste nur drei Liter.
Beim Spülen des Geschirrberges einer vierköpfigen Familie werden im Schnitt 40 Liter Wasser verbraucht. Um dieses zu erwärmen, werden zusätzlich rund zwei Kilowattstunden verbraucht. - Dagegen kommt ein Geschirrspüler mit 20 Litern Wasser und 1,5 Kilowattstunden Strom aus.

Waschen Sie erst, wenn die Waschmaschine auch richtig voll ist, oder nutzen Sie deren Energiesparprogramme. Verzichten Sie bei normaler Verschmutzung der Wäsche auf die Vorwäsche und stellen Sie niedrigere Waschtemperaturen (60°C statt 95°C und 40°C statt 60°C) ein. Auf Vorwäsche und Kochwäsche zu verzichten, verringert den Verbrauch um etwa 50 %.
Ein Wannenbad braucht dreimal soviel Wasser und Energie wie ein Drei-Minuten-Duschbad. Deshalb besser einmal mehr duschen anstatt zu baden.