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Holzpelletheizung
Als Alternative zu Gas- oder Ölheizungen bietet sich eine Holzpelletheizung
an. Holzpellets sind kleine Holzpressstäbe. Holzpellets können
in Einzelöfen oder in Zentralheizungskesseln zur Wärmeerzeugung
verbrannt werden. Die Befüllung erfolgt aus einem Silo automatisch
und ist damit ebenso komfortabel wie eine Ölheizung.
In punkto Technik, Komfort und Bedienbarkeit haben Holzpettetheizungen
bereits das Niveau von öl- und gasbefeuerten Heizkesseln erreicht.
Nach Angaben des Deutschen Energie-Pellet-Verbands e.V. (DEPV) fallen
die Kosten für Holzpellets derzeit rund 40 % günstiger
aus als für eine energetisch vergleichbare Menge Heizöl.
Gegenüber Erdgas sind die Kosten sogar um 50 % geringer.
Förderung
Zuschüsse werden nur für Anlagen mit einer Nennwärmeleistung
von mindestens 8 und maximal 100 kW sowie einem Kesselwirkungsgrad
von mindestens 88 % gewährt. Der Zuschuss beträgt 48 Euro
je kW errichteter installierter Nennwärmeleistung, mindestens
jedoch 1.360 Euro bei Anlagen mit einem Kesselwirkungsgrad von mindestens
90 %. Für Primäröfen ohne Wärmedämmung
mit einem Kesselwirkungsgrad von mindestens 90 %, die konstruktionsbedingt
auch Wärme an den Aufstellraum abgeben, beträgt der Zuschuss
mindestens 800 Euro. Die Anlagen müssen mit einer Leistungs-
und Feuerungsregelung sowie einer automatischen Zündung ausgestattet
sein und bei Anlagen bis 50 kW ist erforderlich, dass es sich um
eine Zentralheizungsanlage handelt.
Art der Förderung
Die Förderung erfolgt als Festbetragsfinanzierung durch nicht
rückzahlbare Zuschüsse (Projektförderung).
(www.bafa.de).
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